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Vor 2000 Jahren gründeten die Römer Jülich. Genau eine Tagesreise lag das alte Juliacum von der römischen Metropole Colonia und der Hafenstadt Boulogne sur mer. Die schmale Rurfurt machte den Weg über Jülich so komfortabel. 

Im heutigen Jülich deutet kaum noch etwas auf die römische Vergangenheit hin, denn alle Bauwerke aus der Zeit sind abgebrochen, überbaut und aus dem Stadtbild verschwunden. Wirklich alle?

Die größte und folgenreichste Baumaßnahme, der Bau der Fernhandelsstraße „Via Belgica“ von Köln über Jülich bis zur Atlantikküste ist noch vielerorts sichtbar. Zumindest auf den zweiten Blick, denn Straßen sind langlebige Strukturen, die auch nach ihrer aktiven Zeit tiefe Spuren in der Landschaft hinterlassen. Sei es als Leitstruktur für Bebauungen, als Flurgrenze oder als verdichteter Boden, der das Pflanzenwachstum entlang seiner Trasse beeinträchtigt, was noch heute im Luftbild gut zu erkennen ist.

Diese alten und für die Entwicklung unserer Region so wichtigen Strukturen wieder sichtbar zu machen, war erklärtes Ziel des EU-Projekts „Erlebnisraum Römerstraße“. 2014 wurde das Informationszentrum Via Belgica in der Zitadelle eröffnet.  Untergebracht ist es im Südostturm der Zitadelle. „Zuständig“ ist es für zehn der 60 Kilometer Wegstrecke, die entlang der Römerstraße zwischen Dahlem im Süden und Übach-Palenberg im Westen 18 Kommunen verbindet.

Seitdem führt ein Radweg entlang der alten römischen Straße quer durch Jülich, verbindet die archäologisch interessanten Punkte und erinnert an die älteste Vergangenheit unserer Stadt. Entlang der Via Belgica liegen alte und neue Meilensteine, die Kastellmauer, römische Grabsteine. 

Erst 2023 wurde bei Bauarbeiten die römische Kastellmauer in der Stiftsherrenstraße entdeckt. 

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