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Die zwanzigjährige französische Herrschaft über die linksrheinischen Gebiete von 1794 bis 1814 ist bis heute in der Erinnerung der Menschen präsent. Aber an die rund hundertjährige Anwesenheit spanischer Truppen und die Folgen der spanischen Herrschafts- und Konfessionskonflikte am Niederrhein in der Zeit von 1560 bis 1660 erinnert man sich kaum noch. Ein Ausstellungsprojekt des Museums Zitadelle Jülich zu den Spaniern am Niederrhein vorgestellt von Guido von Büren und Nils Loscheider.

1610 war Jülich in einer spektakulären Belagerung im Rahmen des jülich-klevischen Erbfolgestreites in die Hände der niederländischen Generalstaaten gefallen. Im September 1621 – also vor nunmehr 400 Jahren – zog deshalb ein spanisches Heer vor die Tore der Festungsstadt Jülich. Nahezu ein halbes Jahr hielt die niederländische Garnison Jülich der Belagerung stand, obgleich es bitterkalt war und es mehr und mehr an Nahrungsmitteln mangelte. Schließlich musste Anfang Februar 1622 der niederländische Festungskommandant auf- und die Festung in die Hände des spanischen Heerführers Ambrosio Spinola übergeben. Damit begann für die Stadt eine lange Zeit der spanischen Besatzung, die erst 1660 enden sollte. Eine eindrucksvolle Bildquelle der Belagerung von 1621 / 1622 ist das entsprechende Gemälde des flämischen Künstlers Pieter Snayers, der die Ereignisse um Jülich einige Jahre später bildgewaltig in Szene setzte.

Angeblich führten die Spanier ein Schreckensregiment und waren bei der Bevölkerung verhasst. Sie verließen Jülich aber erst 1660 und räumten seinen Besitz den Pfälzern wieder ein. Die Stadt wuchs nur sehr langsam, doch immerhin gab es 1646 bereits 335 Wohnhäuser in der Stadt.

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Jülich ist zu klein
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